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Newsartikel

Sauberes Trinkwasser – eine Selbstverständlichkeit?

  •   15.09.2017

Diverse Bakterien (z. B. Legionellen, Pseudomonaden, etc.) kommen auch in Österreich, in geringer Konzentration, praktisch in jedem Wasser vor. Abhängig von Temperatur, Nährstoffversorgung und Bewegung im System können sich diese Bakterien in technischen Anlagen (Warmwasseranlagen, Kühltürmen, Lüftungssystemen, ...) sehr schnell vermehren und zu einer Gefahr für die Gesundheit werden. Alleine in Europa sterben jährlich über 20.000 Menschen an den Folgen einer Legionelleninfektion.

Die Trinkwasserverordnung, sowie die ÖNORM B5019, sowie ÖNORM B1300/B1301 geben klare Richtlinien für die hygienerelevante Planung und Errichtung, sowie den Betrieb und die regelmäßige Kontrollbeprobung von Trinkwasseranlagen insbesonders auf das Vorhandensein von Legionellen.

Viele, am Markt befindliche, Wasseraufbereitungssysteme sind kostenintensiv und oftmals wirkungslos ja sogar kontraproduktiv. Der wichtigste Grundsatz für alle Anlagen lautet daher: „Anlagenspezifische Anpassung des Nutzerverhaltens!"

Diese erfolgt durch die Einführung von anlagenspezifischen Qualitätsstandards inkl. Qualitätshandbuch und durch entsprechende Einschulung der Mitarbeiter und Zertifizierung.

Unsere anlagenspezifische Vorgehensweise:

  • IST-Zustandserhebung der Anlage
  • Risikoanalyse und Bestimmung der Risikobereiche
  • Festlegung der Probenahmestellen
  • Entnahme der Wasserproben
  • Untersuchung der Proben im Labor (Real-Time-PCR Methode) und Ausarbeitung des Laborbefundes
  • Ausarbeitung eines Gutachtens
  • Einführung des anlagenspezifischen Qualitätsstandard inkl. Qualitätshandbuch
  • Einschulung der Mitarbeiter
  • Zertifizierung
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