Eine neue Studie zeigt: Österreich sitzt auf einem Schatz – doch der Klimawandel lässt ihn schrumpfen. Warum das Land trotzdem gut vorbereitet sein kann.
Österreich gilt traditionell als Land des Wassers. Über Quellen, Bäche und unterirdische Speicher versorgt der „Wasserschatz Österreichs“ Millionen Menschen – unsichtbar, selbstverständlich, verlässlich. Doch die neue Studie ‚Wasserschatz Österreich‘ des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus zeigt: Der Druck auf die Wasserressourcen wächst. Bevölkerungsentwicklung, klimatische Veränderungen und steigender Verbrauch verändern die Grundlagen der Wasserversorgung tiefgreifend. Für Gemeinden bedeutet das: Vorsorge wird zur Pflichtaufgabe. Moser Wasser – ein Unternehmen der TÜV AUSTRIA Gruppe – begleitet österreichische Kommunen seit Jahrzehnten dabei, Wassersicherheit langfristig zu garantieren. Die Studie bestätigt eindrucksvoll, wie essenziell diese Arbeit in den kommenden Jahren sein wird.

Der große Durst eines kleinen Landes
Haushalte, Landwirtschaft, Industrie und Tourismus prägen gemeinsam den österreichischen Wasserverbrauch – mit einem Gesamtbedarf von rund 3,1 Milliarden Kubikmetern pro Jahr. Während Industrie und Gewerbe vor allem Oberflächenwasser für Kühlzwecke einsetzen, stammen die Mengen für Haushalte, Bewässerung, Viehhaltung und Beschneiung größtenteils aus Grundwasser. Die Studie zeigt, dass Bevölkerungswachstum, steigende Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und längere Vegetationsperioden den Bedarf bis 2050 im schlimmsten anzunehmenden Fall deutlich erhöhen werden. Gleichzeitig können Grundwasserressourcen in manchen Regionen zurückgehen, was in Trockenperioden bereits heute zu Engpässen führt. Auch wenn Österreich über robuste Versorgungssysteme verfügt, wird klar: Der künftige Ressourcendruck macht eine vorausschauende Wasserplanung zwingend notwendig.
Vorsorge wird zur Schlüsselaufgabe – und Moser Wasser zum wichtigsten Partner
Genau an diesem Punkt beginnt die Arbeit von Moser Wasser. Als Komplettdienstleister vom Trinkwasser bis zum Abwasser begleitet das Unternehmen Gemeinden dabei, ihre Versorgung langfristig abzusichern – von der Erkundung bis zum Betrieb funktionstüchtiger Brunnen‑ und Quellfassungen.
Die Studie bestätigt, dass bestehende Anlagen regelmäßig fachkundig geprüft werden müssen, denn besonders ältere Brunnen können sich durch unterirdische, ungewollte Umläufigkeiten zunehmend nachteilig auf das Wasserdargebot auswirken. Diese Umläufigkeiten treten immer dann auf, wenn sich Wasser im Untergrund einen anderen als den gewünschten Weg sucht. Sachverständige Begutachtungen und gezielte Instandhaltungsmaßnahmen verbessern nicht nur die Versorgungssicherheit, sondern stärken auch die quantitative und qualitative Leistungsfähigkeit der Anlagen.
Praxisbeispiel Goldegg: Wie eine neue Quelle eine Gemeinde zukunftssicher macht
Wie entscheidend diese Expertise ist, zeigte sich zuletzt in Goldegg im Pongau, wo der Trinkwasservorrat während Trockenperioden wiederholt knapp geworden war. Nach geologischen Erkundungen, Probebohrungen und Analysen fand Moser Wasser eine bislang unbekannte Quelle, deren Lage und Tiefe präzise bestimmt wurde. Für Bürgermeister Hannes Rainer bedeutet der neue Brunnen eine verlässliche Versorgung der 2.700 Einwohner – auch in kurzen Trockenphasen. Projektplaner und Brunnenmeister Alfred Moser spricht von einer anspruchsvollen Suche, deren Ergebnis jedoch langfristige Sicherheit bietet. Goldegg steht exemplarisch für das, was Gemeinden österreichweit erwartet: Nur wer den Wasserschatz frühzeitig schützt, bleibt auch in Zukunft unabhängig von Wetterextremen.
Bild: © Ingenieurbüro Moser GmbH